"Woche aktuell" vom 14. bis 21. Juni 2019

Überblick, Einblick, Rückblick, Ausblick

Öffnungszeiten Pfarramt: mittwochs 9.30 – 11.30 Uhr, donnerstags 14.30 – 16.30 Uhr

Überblick

 

 

Sonntag, 16.06.2019 – Trinitatis

9.45 Gottesdienst mit Diakonin Carmen Meinhardt-Pfleiderer

 

Montag, 17.06.2019

19.30 Bibelstunde des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Württemberg „die Apis“ (Gemeindehaus)

 

Alle anderen Veranstaltungen finden in den Pfingstferien nur nach Absprache statt.

 

Einblick

 

1.     Dreifacher Segenswunsch – Gottesdienst am Dreieinigkeitsfest

Was brauchen wir für unser Leben und womit segnet uns der Dreieinige Gott? Paulus schließt den zweiten Brief an die Korinther mit dem lebensnotwendigen Segenswunsch: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2. Korinther 13,13) So kommt Gottes Fülle zu uns.

Der Gottesdienst am Sonntag, 16. Juni, dem Dreieinigkeitsfest – Trinitatis -, macht Gnade, Liebe und Gemeinschaft erfahrbar. Distriktsdiakonin Carmen Meinhardt-Pfleiderer gestaltet die Feier. Das Sing-mit-Team übernimmt die musikalische Gestaltung.

 

2.     Schnupperstunde – Musikarche und Instrumentalunterricht

In den nächsten Wochen geht der zweijährige Musikarche-Kurs für Kinder ab 4 Jahren der Christlichen Gemeindemusikschule der Apis (CGS) in Kooperation mit der Kirchengemeinde erfolgreich zu Ende. Für Oktober 2019 ist ein neuer Kurs geplant. Für den neuen Kurs laden wir für Dienstag, 25. Juni von 15.00 bis 15.45 Uhr interessierte Eltern und Kinder zu einer unverbindlichen Schnupperstunde ins Gemeindehaus ein. Die Kursleitung hat wieder Christina Weisser (Tel. 0 71 44 / 88 18 52).

Außerdem bietet die CGS die Möglichkeit, auch in Rielingshausen mit Flöten- oder Ukulele-Unterricht zu beginnen. Auch hier ist eine unverbindliche Schnupperstunde möglich. Nähere Informationen bei Christina Weisser.

 

3.     Ihr seid gesegnet – Pfingstbotschaft des Landesbischof

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July schreibt:
„(…) Liebe Gemeindeglieder,

„Ihr seid gesegnet!" — mit diesen Worten verabschiedete sich Mayanga Pangu am Ende seines Besuchs in Württemberg.

Anfang Mai fand in unserer Landeskirche die erste ökumenische Visite statt. Christinnen und Christen aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika haben miteinander Kirchengemeinden und Einrichtungen unserer Landeskirche besucht. Bereits jetzt ist deutlich, was sie unserer Landeskirche mitgeben wollen.

Mayanga Pangu aus unserer Partnerkirche in Montbéliard sagt: „Ihr seid gesegnet!" Und er meint damit: Vieles, was ihr tut, kann euch glücklich und dankbar machen. Die vielen Menschen, die sich engagiert für ihre Kirche und diese Welt einsetzen. Die großartigen Ideen, mit denen ihr das Evangelium anschaulich und zeitgemäß verkündet. Die Hingabe, mit der ihr euch der Gesellschaft diakonisch zuwendet und die Gemeinschaft, die dabei immer wieder neu entsteht.

Die Gruppe der ökumenischen Gäste hat noch eine zweite Botschaft für unsere Kirche: „Habt keine Angst vor Veränderungen!" Die das sagen, leben in ihren eigenen Ländern oft unter  schwierigen Verhältnissen. Wer Kirche so erlebt wie die Menschen in unseren Partnerkirchen, dem kommen viele unserer Fragen und Sorgen hier in Württemberg wie Sorgen aus einer anderen Welt vor. Dieser Blick von außen ist heilsam, weil er uns hilft, unsere Kirche immer wieder in einem neuen Licht zu sehen.

Für solche Perspektivwechsel ist das Pfingstfest eine gute Gelegenheit. Angesichts unserer Herausforderungen lassen wir uns durch die Impulse der weltweiten Gemeinschaft der Christinnen und Christen inspirieren. Eine pfingstliche Kirche kann sich durch den Geist Gottes aus der   Selbstfixierung lösen lassen und offen werden für ungewohnte und ungewöhnliche Wege in die Zukunft.

Pfingstmut macht uns gelassen und tatkräftig zugleich. Und neugierig: Wohin wird uns Gottes Geist bewegen? Zu welchen Neuanfängen macht uns der pfingstliche Geist Mut?

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1,7

Kraft, Liebe und Besonnenheit sind Gaben des Geistes, die uns frei machen, das Wichtige vom weniger Wichtigen unterscheiden zu lernen. Besonnen zu handeln, das heißt: konzentriert zu handeln.

Das ermutigt Menschen, die sich leidenschaftlich für die Kirche einsetzen. Viele von ihnen empfinden den Segen, von dem die ökumenischen Gäste sprechen — das, was uns anvertraut ist — zuweilen als Last. Als Last, weil es die Erwartung weckt, dass dieser Segen auch unmittelbar sichtbar wird in dem, was in der Gemeinde „läuft". Viele Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte, Pfarrerinnen und Pfarrer melden in den Visitationen zurück, dass sie sich überfordert fühlen: Zu viel liegt auf den Schultern von zu wenigen. Und dazu wird oft wahrgenommen, dass die vielen Anstrengungen zu wenig Widerhall finden. „Wenn gut vorbereitete Gottesdienste und Veranstaltungen zu wenig Menschen ansprechen, kann das schon frustrieren", sagte mir ein Kirchengemeinderat erst vor einigen Wochen.

Aus dem Satz des Timotheusbriefs können wir Kraft zur Konzentration schöpfen. Wir im Oberkirchenrat versuchen, diese Konzentration durch die Strategische Planung der Landeskirche umzusetzen: „weniger ist mehr". Wir verabschieden uns damit von der Vorstellung, den „Erfolg" in unserer Kirche durch immer mehr Aktivität „produzieren" zu können.

In der Konzentration auf das Wesentliche liegt ein Segen. Wir halten inne und fragen: Was soll unsere Kirche in Zukunft ausmachen? Wofür stehen wir im Kern, wenn angesichts schwindender  äußerer Mittel notwendige Abschiede von liebgewordenen Angeboten bevorstehen?

Wenn wir Menschen fragen, was sie von ihrer Kirche vor Ort erwarten, dann hören wir: Sie soll erkennbar „Kirche" sein. Das bedeutet, dass wir das Evangelium von Jesus Christus, das uns zur Kirche macht, in die Mitte stellen und in Wort und Tat verkündigen und bezeugen.

 Ich wünsche uns den Mut, den Menschen in einer sich verändernden Welt das Evangelium von

Jesus Christus ausdauernd und beharrlich weiterzugeben. Ich wünsche uns die Geisteskraft, als Volkskirche unsere missionarische Existenz weiterzuentwickeln zum Segen aller. Dies zeigen wir in unserem vielfältigen Frömmigkeitsverhalten, immer getragen durch die tiefe Glaubensüberzeugung, dass wir Worte weitergeben dürfen, die sich Menschen nicht selbst sagen können, und Taten der Liebe, die ihnen Gottes Gegenwart zeigen.

Dabei vergleichen wir uns nicht mit früheren Zeiten, anderen Umständen, anderen Möglichkeiten;  wir schauen auch nicht gebannt auf düstere Prognosen. Der Geist schenkt uns den Mut zum  Beharren im Glauben — der uns gleichzeitig die Bereitschaft für Veränderung ermöglicht. Ich wünsche und bete, dass wir spüren, wie der Geist Gottes selbst unser Tröster ist.

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Pfingstzeit und immer neue Erfahrungen mit einer Kirche, die sich ermutigen lässt, ihren Segen wahrnimmt und weitergeben kann. Teilen Sie diese  Erfahrungen mit anderen und schreiben Sie mir, wenn Sie eine solche Erfahrung mit mir teilen möchten.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1,7 (…)“

 

4.     Jesus begeistert - ChristusTag

Zum ChristusTag (63. Ludwig-Hofacker-Konferenz) lädt die ChristusBewegung / Lebendige Gemeinde sehr herzlich ein. Am Donnerstag, 20. Juni 2019 (Fronleichnam) findet  unter dem Gesamtthema: „Jesus begeistert“ die nächstliegende Regionalkonferenz in der Friedenskirche in Ludwigsburg, Stuttgarter Straße 42, statt.
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet gegen 12.45 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit zum Mittagessen vor der Kirche.

Referenten sind: Missionsdirektor der Liebenzeller Mission Pfarrer Johannes Luithle, Pfarrer Matthias Hanßmann und „der Bibelraucher“ Wilhelm Buntz.

Es gibt eine Talkrunde zur Landessynode mit Michael Fritz, Ute Mayer, Gottfried Holland und Matthias Hanßmann.

Musikalische Gestaltung übernimmt die Projektband ChristusTag und der Posaunenchor Enzweihingen,

Parallel dazu gibt es ein Angebot für Kinder ab 4 Jahren im CVJM-Haus als ChristusTag für Kids und für Familien mit Kleinkindern in den Logen der Friedenskirche.

Prospekte mit dem ausführlichen Programm – auch von den weiteren Regionalkonferenzen z.B. Stuttgart, Heilbronn und Herrenberg - liegen auf. Parkmöglichkeiten gegenüber der Friedenskirche und beim Forum.

 

 

Ausblick

 

So. 23.06. 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl

So. 23.06. 19.30 Gemeinsamer Bibelabend

Di. 25.06. 19.00 Gemeindediensttreffen Diakonie-Sammlung

Do.27.06. 11.15 Kindergartenkirche

Do. 27. Bis So. 30.06. Konfi-Freizeit

So. 30.06. 9.45 Gottesdienst mit Prädikant Adolf Kurtzhals aus Oberstenfeld

Di. 02.07. 18.45 Vorbereitung Fontäne-Gottesdienst

Di. 02.07. 20.00 Allianzgebetskreis

Fr. 05.07. 20.00 Sitzung des Kirchengemeinderats

So. 07.07. 9.45 Uhr Gottesdienst mit Taufe und Vorstellung der Konfirmanden