Gottesdienst mit dem Angebot persönlicher Segnung


Zwei kommen miteinander nach vorne an den Altar. Sie halten kurz inne – und dann wird mit Handauflegung für sie gebetet, der Segen Gottes zugesprochen für eine schwere Situation, die sie vor sich oder hinter sich haben.


Einer steht da, geht zögernd in der Reihe, die wartet, nach vorne, und flüstert kurz, wofür er den Segen Gottes in nächster Zeit ganz besonders nötig hat.


Und eine Familie bringt ihr Kind, ihre Kinder mit, in einer kleinen Gruppe stehen sie vorne und die Hände werden aufgelegt, um gemeinsam zu spüren: Gottes Segen trägt uns.


So feiern wir es zweimal im Jahr in einem Sonntagsgottesdienst.

Wir laden nach der Predigt ein, nach vorne zu kommen und sich mit dem Segen Gottes beschenken zu lassen.

Dafür bleibt Zeit.

Musik spielt im Hintergrund, die Menschen stellen sich in Reihen auf und warten in etwas Abstand zum Altar, so dass ein Raum der Diskretion bleibt.
Und mit Handauflegung spricht der Pfarrer den Segen Gottes zu.
Gott segnet nicht einfach alles, was wir tun. Aber er segnet uns, damit wir tun können, was für uns gut ist. Und seine Güte spüren.
Viele erzählen davon, wie diese persönliche Zusage ihnen ganz besonders für die Herausforderungen in Glauben und Leben Mut gibt.